Oma und Opa

IngrKutscheid und Lothar Ingold – wie alles begann

Die Eltern von Bettina und Großeltern von Tanja und Nina waren einst die Initiatoren des Pferdesports.

Lothar wurde als Jugendlicher in den Wirren des 2. Weltkrieges nach Posen verschickt und betreute dort die zur Erholung auf dem Gut untergebrachten kriegsuntauglichen Pferde. Dort brach der Pferdevirus aus, den er dann auf die gesamte Famile übertrug.

Als Bettina 4 Jahre alt war, ging er mit ihr in den Berliner Zoo um auf Ponies zu reiten. 4 Jahre später übernahm er im LRV Spandau die Voltigiergruppe und leitete diese viele Jahre lang. Er war aktiv in der Jugendleitung des  Landesverbandes Berlin tätig.

Um den jugendlichen Reitern  des Spandauer Vereins die Zucht der Pferde nahezubringen (welche in der eingemauerten Stadt Berlin damals nicht möglich war), ermöglichte er Reisen zum Wurster Reitclub bei Cuxhaven an der Nordsee. Kontakte zu den Züchtern bestehen noch heute. Auch das erste eigene Pferd von Bettina stammte von dort.

Nach der Wende war er maßgeblich an der Entwicklung der Pferdezuchtgemeinschaft Ruppiner Schweiz beteiligt. Auch hier organisierte er Reisen mit den Züchtern der neuen Bundesländer in die alten, die so einen Einblick in die dortige Pferdezucht erhielten. Viele organisatorische Grundlagen des Vereins, der aktuell einer der größten in Brandenburg ist, wurden von ihm entwickelt. Der langjährige Vorsitzende Rudolf Schmidt ist immer noch dankbar für die Einführung des jährlichen Infoheftes.

Ingrid war immer dabei. Zuerst mit den eigenen Kindern auf den Turnieren, wenn morgens um 5 der Verpflegungskorb gepackt wurde und bis zum Schluß mit den Enkeln Tanja und Nina.

Ohne Ihre Unterstützung wäre vieles nicht möglich gewesen,es wurden Stallfenster repariert und vieles mehr und Oma kochte Mash.

Leider ist Lothar 2013 von und gegangen und Ingrid im Jahr 2016. Sie hinterließen eine große Lücke, die aber von den nun herangewachsenen Enkeln Tanja und Nina gefüllt wurde

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